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Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Groß Bülten

 

Chronik
1912 – 2012

Feuerwehr Groß Bülten unter der Bezeichnung "Freiwillige Feuerwehr Groß Bülten und der Ilseder Hütte Abtlg. Bergbau", entstehen. Zum ersten Hauptmann wurde der Ingenieur Henke von der Grube Bülten- Adenstedt gewählt. Als Löschgerät bekam die neu gegründete Wehr eine Handdruck-spitze. Da die Handhabung dieser Spritze sehr schwer war, konnte der Hauptmann im Notfall Zuschauer zur Hilfe der Spritzenbedienung heranziehen. Die Chorversammlung vom 28. April 1912 teilte die Wehr in 2 Züge auf. 1. Zug als Ortswehr, 2. Zug als Werkswehr.
Auf derselben Versammlung wurde beschlossen, dem Verband der Freiwilligen Feuerwehren der Provinz Hannover beizutreten, in der damaligen Stärke von inzwischen 80 Mann. Das Beitrittsgeld betrug DM 168,--. Die Zahlung dieses Betrages wurde von der Gemeinde Groß Bülten übernommen.
Ein Ehrengericht wurde auf der Chorversammlung am 10. November 1912 gewählt. Die Versammlung nahm mit besonderer Freude zur Kenntnis, dass der Kommerzienrat Meyer aus Peine, anläßlich seines 50. Dienstjubiläums, 100,-- DM gespendet habe.

Nach 2-jährigem Bestehen, am 1. März 1913, wurden neue Beschlüsse gefasst, die hier im Originaltext wiedergegeben werden.
1.
In Hinblick auf die verschiedenartigen im Grunde das Gleiche treffende Beschlüsse wolle die Korpsversammlung am 1. März 1914 die Aufhebung folgender Beschlüsse:
1. Vom 6. Oktober 1912 Erhebung von 10 Pfg. monatlich
2. Vom 19. Februar 1913 Erhebung von Biergeld und von wem und wie dasselbe zu erheben ist.
3. Vom 11. Januar 1914 Erhöhung des Beitrages von monatlich 10 Pfg. auf 16 Pfg.
4. Vom 11. Januar 1914 Führung einer besonderen Liste für das Biergeld und demnach einer besonderen Kasse für letzteres; stattgegeben, dafür, um allen Wünschen, soweit es möglich ist und überhaupt im Rahmen einer Freiwilligen Feuerwehr liegt, gerecht zu werden; beschließen:

2.
Der monatliche Mitgliederbeitrag wird für jedes Mitglied unter 50 Jahren auf 25 Pfg. festgesetzt. Da gleichzeitig die Gemeinde Groß Bülten unter Vorbehalt erklärt hat, jährlich 100,-- DM der Ortsfeuerwehr zu überweisen, so sind nach § 15 der Satzungen die Mitgliederbeiträge, sowohl wie letztgenannte 100,-- DM der Korpskasse zuzuführen. Am Jahresschluss vorhandene Überschüsse sind dem Sparkassenkonto (Sparkasse des Kreises Peine), gutzuschreiben.
Zum Zwecke der Bezahlung des bei einer Korpsversammlung getrunkenen Bieres können die erforderlichen Ausgaben, aber nicht höher als 35,-- DM, der Korpskasse entnommen werden, wenn
1. die Besetzung der Korpsversammlung entsprechend gewürdigt wird, und
2. 2/3 der anwesenden Kameraden dafür stimmen.
Hieraus ist zu erkennen, dass die Gemeinde vor 100 Jahren die Feuerwehr gut unterstützte, die Feuerwehrmänner eine gesunde Leber aufwiesen.

Am 14. März 1914 wurde das 1. Stiftungsfest im Gasthaus des Kameraden Stolte gefeiert.
Der 1. Weltkrieg hatte zur Folge, dass die Feuerwehr 1915 nur noch eine Stärke von 28 Mann hatte und Versammlungen bis 1919 kaum abgehalten wurden. 7 Feuerwehrkameraden sind im 1. Weltkrieg gefallen.

1920 konnte die Wehr wieder Neuaufnahmen verzeichnen.
Der monatliche Beitrag wurde zunächst auf 50 Pfg., kurz darauf schon auf 75 Pfg. festgelegt. Bei den Stiftungsfesten dieser Jahre trug man die Zeche gemeinsam, für eine Imbiss sorgten die Kameraden selbst.

Nachdem der erste Hauptmann der Wehr Ingenieur Henke zur Grube in Lengede versetzt wurde, wählte die Versammlung am 3. April 1921 den Kameraden Karl Stolte zum neuen Hauptmann. Kamerad Henke wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Der Mitgliederbestand von 64 Mann ist wieder zufrieden stellend.

1922 war der Bezirksfeuerwehrtag in Groß Bülten das herausragende Ereignis. Die Zeche von 2.658,- DM wurde pro Mitglied anteilig mit 50,-- DM getragen.

1923 stand schon im Zeichen der Inflation. Der Bote erhielt zum Beispiel ein Jahresgehalt von 2.000,-- DM, der Monatsbeitrag war 10,-- DM.
Nachdem die Währung wieder stabilisiert war, betrug der Mitgliederbeitrag pro Monat 0,10 RM. So wie nach der Gründung.

1924 wird die Feier des Stiftungsfestes für dauernd festgelegt, und zwar auf das letzte Wochenende vor dem 10. Februar.

1925 beteiligte sich die Wehr aktiv am Volksfest und war für Absperrung der Straßen und für Ordnung auf dem Festplatz verantwortlich.
Entschuldigungen für Fehlen bei Übungen mussten schriftlich abgegeben werden.

1926 Der Gemeindevorsteher Fr. Prange, in Bezug auf das freundliche Entgegenkommen der Wehr gegenüber, wird zum Ehrenmitglied ernannt.
Die Statistik für dieses Jahr ergibt, dass 2/3 der Kameraden an den Übungen teilgenommen haben.

1927 Das 15-jährige Stiftungsfest wird gefeiert. Zum Auftakt wird ein Theaterstück aufgeführt (Lieschen von der Feuerwehr), wofür die Beteiligten mit reichlich Beifall belohnt wurden.

1928 standen die ersten Ehrungen an. Durch den Kreisbrandmeister Busse wurde das "Preußische Feuerwehr-Erinnerungsabzeichen" an Rottenführer N. Roth und Ehrenmitglied Fr. Prange verliehen.

Ab 1929 wurde die Kassenführung der Wehr soweit erleichtert, dass sämtliche Anschaffungen durch die Gemeindekasse getätigt wurden.
Am 10. Mai dieses Jahres brach in einer Gastwirtschaft in Adenstedt ein Großfeuer aus. Durch das frühe Eintreffen der Groß Bültener Wehr konnte der Saal gerettet werden.

1930 nach 18-jährigem Bestehen der Wehr, wurde vom Kommando scharf durchgegriffen. Von Kameraden, die nicht an den Übungen teilgenommen haben, wurde die Uniform abgeholt.

1931 musste auf Anordnung des Landrates ein Nottrupp, Landjägerei-unterstützungstrupp, gebildet werden, der bei großen Unglücksfällen mit den Landjägern eingreifen konnte.
W. Lüders erhielt das Provinzialabzeichen der Feuerwehr für 25-jährige Dienstzeit.

1932 feierten die Kameraden den 20. Geburtstag mit Gesang und Gläserklang im Saal des Kameraden Hauptmann Stolte.
Am 10. Oktober brannte die Scheune von Gustav Bertram. Mit Hilfe der Nachbarwehren aus Klein Bülten, Groß Solschen, Adenstedt, Groß Ilsede, Ölsburg und Neu Ölsburg konnte das Feuer eingedämmt werden.
In diesem Jahr wurde die Groß Bültener Wehr zu Bränden in Neu Ölsburg, Groß Solschen und Adenstedt zur Hilfe gerufen.

1933 nahmen die Kameraden der Wehr in Uniform am Festzug der Feier des Tages der Arbeit teil.
Das Feuerwehrschutzgesetz vom 15.12.1933 sieht eine Mustersatzung vor, die von der Hauptversammlung am 18. März 1934 angenommen wurde. So zum Beispiel: die Freiwilligen Feuerwehren müssen als Verein geführt werden. Die Wehr nennt sich "Freiwillige Feuerwehr Groß Bülten e.V". Darunter ist zu verstehen, dass die Feuerwehr zwei Teile in der Öffentlichkeit zu vertreten hat.
1. die Aufgaben der Feuerwehr.
 2. die Feuerwehr tritt als eingetragener Verein in gesellschaftlicher Form in Erscheinung.
Durch den Gemeindevorsteher Prange wurde auf die Bedeutung der Wehr im Luftschutzdienst hingewiesen.

In der Feuerschutzwoche 1934 tritt die Groß Bültener Wehr einen Werbemarsch nach Klein Bülten an, mit Spritze, Mannschaft, Trommler und Pfeifern.

1935 bekam die Wehr 70 Ledergurte und 70 Stahlhelme, neue Kragenspiegel und 70 Blusen wurden eingefärbt.

1936 wurde die Wehr mit der ersten Motorspritze ausgerüstet, die gleich darauf bei einem Brand in der Firma Preuße Schlackenverwertung eingesetzt wurde.

1937 feiert die Groß Bültener Wehr das 25-jährige Bestehen. Die Mitglieder der Wehr erhalten eine neue Uniform. Der Spritzenanhänger wurde so umgebaut, dass auch ein Personenauto vorgespannt werden konnte. Die Kameraden Albert Mundt und Richard Schmidt wurden von Bürgermeister Prange als Spritzenfahrer bestätigt.

1939 legte der langjährige Brandmeister Karl Stolte wegen Krankheit sein Amt nieder. Zum Nachfolger wurde Kamerad Otto Stolte bestimmt. Die Versammlungen nennen sich jetzt Jahresappell der Feuerlöschpolizei. Kommandositzungen nennen sich Führerratssitzungen.

1940 wurden 14 Kameraden für 25-jährige aktive Mitarbeit in der Feuerwehr, mit der Verleihung des Ehrenkreuzes 2. Stufe, geehrt.
In den nachfolgenden Jahren während des 2. Weltkrieges wurde die Groß Bültener Wehr durch Einberufungen zum Wehrdienst stark geschwächt. Um dieses auszugleichen wurde die Hitlerjugend zu Übungen und später auch zu Einsätzen herangezogen. Bei Kriegsangriffen wurden die Feuerwehrmänner zu Sicherheitswachen eingeteilt. Im letzten Kriegsjahr und noch 1 Jahr nach Kriegsende wurden keine Übungen und keine Versammlungen abgehalten. Der Übungsbetrieb wurde im Mai 1946 wieder aufgenommen.

1947 wurden 10 junge Feuerwehrmänner aufgenommen und von dem Wehrführer O. Stolte verpflichtet. Um die neuen Kameraden einkleiden zu können, zog man von älteren Mitgliedern die Uniformen ein. Bei einem Brand auf der Schlackenverwertung musste die örtliche Wehr und die Wehr aus Peine mit Schaummittel eingesetzt werden. Es brannte in der Teeranlage.

1948 wählte die Versammlung O. Stolte wieder zum Brandmeister, sein Stellvertreter wurde Bruno Kummer.

Am 5. Mai 1949 mussten nach einem großen Unwetter mehrere Keller auf der Kolonie (heute Am Fischteich, Wilhelmstraße, Hermannstraße) und der Schulkeller ausgepumpt werden. Bei diesem Einsatz haben sich besonders die jungen Kameraden der Wehr ein besonderes Lob verdient (Zitat aus dem Protokollbuch).
5 Hornisten stehen zum Alarm blasen zur Verfügung. Die Namen: Heinrich Rokohl, Wilhelm Rasche, Albert Schwieger, Willi Winter und August Valentin.
Die Jahresversammlung vom 20.7.1949 legte den Jahresbeitrag auf DM 1,-- fest. Der Vereinsbote erhält DM 10,-- pro Jahr.

1950 wurde auf einer außerordentlichen Generalversammlung ein neuer Brandmeister gewählt. Der ausscheidenden Brandmeister Otto Stolte dankte dem Stellvertreter Bruno Kummer für die geleistete Arbeit während und nach den Kriegsjahren. Zum neuen Brandmeister wurde der Kamerad Willi Kramm gewählt.
Der erste Kameradschaftsabend wurde nach 11-jähriger Pause im Gasthaus Kämpf gefeiert.

1952 - 40 Jahre Freiwillige Feuerwehr Groß Bülten.
An 32 Kameraden wurden von Kreisbrandmeister Schulz goldene und silberne Ehrennadeln verliehen. Die Frauen der Feuerwehrkameraden stifteten der Wehr einen selbstgefertigten Tischbanner mit der Aufschrift "Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr".
Am 10. April 1952 wählte die Generalversammlung Bruno Kummer zum neuen Brandmeister. Stellvertreter wurde August Beißner. Die aktiven Feuerwehrkameraden bemängelten, dass bei Einsätzen oft kein Vorspannwagen zur Verfügung stand. Ein eigener Vorspannwagen sollte angeschafft werden.

Am 16. Februar 1954, Bürgermeister Bornheber übergab der Ortswehr einen neuen VW-Bus als Vorspann und Mannschaftswagen.
Die Generalversammlung am 15. April 1954 musste verschoben werden, weil im Saal der Gaststätte Glück- Auf eine Kinovorführung stattfand. Um 22.00 Uhr wurde die Versammlung eröffnet. Hier wurde festgestellt, dass bei Kinovorführungen 2 Mann Sicherheitswache eingeteilt werden müssen. (Antrag der Kinoleitung). Die Alarmierung wird abermals bemängelt.
Am 3. Juli 1954 brach im Finnenhaus an der Wiesenstraße (heute Schönebeck) ein Großfeuer aus. Neben der örtlichen Wehr wurden die Wehr vom Bergbau sowie die Nachbarwehren und die Wehr aus Peine eingesetzt.

Am 14. Dezember 1955 wurde unsere Wehr zu einem Gas-Großbrand auf der Ilseder Hütte gerufen. Der Einsatz dauerte 15 Stunden. Die Hüttenwerke Ilsede-Peine und der Landkreis als Feuerschutzbehörde bedankten sich für die außergewöhnlich gefährliche Löscharbeit. Das Werk spendete hierfür DM 500,--.

1956 scheidet nach 20-jähriger Schriftführertätigkeit Otto Koloska aus dem Kommando aus und erhielt die Verdienstnadel für 25-jährigen aktiven Dienst. Neuer Schrift- und Kassenwart wurde Kamerad Willi Winter.
Am 8. Dezember 1956 wurde das neu gebaute Feuerwehrgerätehaus durch den Bürgermeister Sippel übergeben. Im Obergeschoß des neuen Gerätehauses ist eine Wohnung für den Gerätewart. In diesem Jahr wurden die vorhandenen Uniformen von Schneidermeister Kuklik geändert. Der Stehkragen wurde zum offenen Kragen.

Am 17. Februar 1958 brannte an der Haskampsmühle durch Blitzschlag ein Windmühlenflügel. Die Groß Ilseder Wehr löschte mit ihrem Tanklöschfahrzeug.
Aus gesundheitlichen Gründen legt der Brandmeister Bruno Kummer am 9. März 1958 sein Amt nieder. Die Versammlung wählt zu seinem Nachfolger den Kameraden August Beißner. Kamerad Willi Winter wird zum Stellvertreter gewählt. Bruno Kummer wird Ehrenbrandmeister. Wilhelm Rasche war als letzter Hornist in der Wehr tätig. In diesem Jahr wurde auf dem Feuerwehrgerätehaus eine Sirene für die Alarmierung installiert. Die Zeit der Hornisten war hiermit beendet.
Am 14. September brannte Nachts die Scheue auf dem ehemaligen Prange-Hof (gegenüber vom heutigen Gästehaus Ilsede). Der ganze Unterkreis V wurde zur Löschhilfe angefordert

Im April 1960 brannte im Ort ein Bauwagen. Die Löscharbeiten wurden erheblich verzögert, weil der Vorspannwagen von der Gemeinde gebraucht wurde. Die Löschgeräte wurden zum Teil auf Fahrrädern zur Brandstelle transportiert.
Von der Wehr wurden neue Uniformen mit Hose beantragt. Die Gemeinde stellte den Antrag zurück, da keine Mittel vorhanden waren.

Am 3. Mai 1961 war auf der Ilseder Schlackenverwertung in der Naphtalinanlage ein Großfeuer ausgebrochen. Die Löscharbeiten waren äußerst schwierig, weil zu wenig Schaumlöschgeräte zur Verfügung standen. Eingesetzt waren die örtliche Wehr, die Nachbarwehren, die Werkswehr der Ilseder Hütte und die Wehr aus Peine.
Die Gemeinde sorgte für eine bessere Einsatzbereitschaft der Wehr.
Im November 1961 übergab Bürgermeister Henniges der Groß Bültener Feuerwehr ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug mit Staffelbesatzung und zum Teil neue Syntheticschläuche.

1962 am 3. Februar wurde das 50-jährige Stiftungsfest im "Gasthaus Glück Auf" gefeiert. Die noch lebenden Gründer wurden von Kreisbrandmeister Busse besonders geehrt.

1963 erhielt die Feuerwehr Groß Bülten die lange beantragten Uniformen mit Hosen für 25 Kameraden. Für die Ausrüstung wurden weitere Syntheticschläuche angeschafft.

1964 wurde der Gemeindebrandmeister August Beißner von der Generalversammlung wiedergewählt.
Stellvertreter wurde Ewald Behrens. In den folgenden 2 Jahren wurden die Löschgeräte stark verbessert. Schaumlöschgerät, Feuerpatschen, Blinklampen, ergänzen der Syntheticschläuche, für die Feuerwehr-männer neue Feuerwehrhelme und weitere Uniformen wurden von der Gemeinde angeschafft. Die Freiwillige Feuerwehr ist technisch auf dem neuesten Stand.

Am 14. Januar 1968 wurde unsere Wehr zum Keller auspumpen alarmiert. Der Einsatz war durchgehend bis zum 16. Januar, 22.00 Uhr. Die Kellerüberschwemmungen waren durch die plötzliche Schnee-schmelze und die noch nicht fertige Kanalisierung verursacht worden.

1969 am 16. Mai brannte die Gaststätte unseres Kameraden Horst Rieck.

1970 Die Generalversammlung am 3. Januar beschloss, das gesamte Kommando für 1 Jahr wiederzuwählen, wegen der bevorstehenden Gebiets- und Verwaltungsreform.
Bei der außerordentlichen Generalversammlung am 6.12.1970 wurde Kamerad August Beißner einstimmig zum Gemeindebrandmeister wiedergewählt. Kamerad Manfred Runge wurde zum Stellvertreter ernannt bzw. gewählt.
 In diesem Jahr konnte unsere Wehr 8 jugendliche Kameraden neu aufnehmen, die als eine geschlossene Wettkampfgruppe bei den Unterkreiswettkämpfen den 2. Platz errangen, und sich für den Kreisentscheid qualifizierten.

1971 wurde Groß Bülten durch den Gemeindezusammenschluss ein Ortsteil von der Großgemeinde Ilsede. Die Feuerwehren blieben als Ortsfeuerwehren bestehen.
Die Schuttkippe an der Weißen Brücke musste am 2.7.1971 abgelöscht werden. 2 Sicherheitswachen wurden bei den Veranstaltungen des Motorsportclubs gestellt. (Veteranenrennen)

Am 17.2.1972 wurde unsere Wehr alarmiert, weil in der Nähe der ISV ein Kind in einen zugefrorenen Wasservorratsbehälter eingebrochen war. Nach Auspumpen des Behälters, konnte das Kind nur noch tot geborgen werden.
In demselben Jahr wurde unsere Wehr zu Großbränden in Ölsburg und zwar am 31.7. bei dem Landhandel Kelpe und in Klein Ilsede bei Kamerad Franke um Hilfe gerufen.
Die ersten 2 Pressluftatmer wurden für unsere Wehr angeschafft.
1972 Der MSC forderte unsere Wehr zur Sicherheit beim sportlichen Veteranenrennen an.

1973 am 24. Februar brannte auf der Tankstelle ein PKW. Weiter mussten unsere Wehr des öfteren die beiden Schuttkippen ablöschen. Ehemaliger Bahneinschnitt an der weißen Brücke und ehemaliger Klärteich.
Am 23. November übergab die Gemeinde ein neues Tanklöschfahrzeug an den Stützpunkt Ölsburg. Das Alte Ölsburger LF/8 kam nach Groß Bülten. Dafür musste der VW-Bus aus Groß Bülten als Mannschaftswagen nach Ölsburg abgegeben werden.
Die Ortswehren wählten den Gemeindebrandmeister Kurt Plünnecke aus Ölsburg. Kamerad August Beißner wurde Stellvertreter.
Die aktiven Kameraden wurden auf Tauglichkeit für schweren Atemschutz untersucht. 3 Kameraden besuchen einen Kurzlehrgang in Clausthal-Zellerfeld.
Die erste Großübung der Ilseder Feuerwehren wurde in Groß Bülten auf der Veilchenhöhe vorgeführt.
Ortsbrandmeister Beißner bemängelte, dass zu wenig aktive Mitglieder in Groß Bülten vorhanden sind. Es sollen neue aktive Mitglieder angeworben werden.
Die Feuerwehrwettkämpfe, die seit 1960 auf dem Festplatz in Groß Bülten ausgetragen wurden, sind nach Gadenstedt verlegt worden, weil die neuen Wettkampfrichtlinien einen größeren Platz erfordern.

1975 brannte ein PKW an der weißen Brücke. 9-mal musste unsere Wehr die Schuttkippe ablöschen. Die Löschverhältnisse in Groß Bülten wurden verbessert. Das Wasserwerk an der Gerhard-Lukas-Straße wurde zu einer Zisterne umgebaut. Fassungsvermögen 100m³.
Die Freiwillige Feuerwehr Groß Bülten wurde in den Katastrophenschutz-Feuerwehrbereitschaft eingezogen. Dafür wurde ein Tanklöschfahrzeug (UNIMOG) vom Katastrophenschutz übergeben. Das Alte LF/8 verkaufte die Gemeinde.

1976 Im Januar bekam die Wehr einen gebrauchten VW-Bus als Mannschaftswagen für das verkaufte LF/8. Als Garage wurde die Lehrergarage am Gerätehaus freigemacht.
 Am 15. August wurde eine Großübung am Verwaltungsgebäude der Ilseder Mischwerke (ehemaliger Wilhelm-Schacht), vorgeführt.
Wegen des trockenen Sommers wurde der Sportplatz mehrmals beregnet. Die Sportfreunde waren mit Begeisterung bei den Wasserschlachten dabei.
Ein Entstehungsbrand im Haus am Spring 9, konnte schnell gelöscht werden.
Bei einem Wohnungsbrand in Ölsburg wurde unsere Wehr angefordert und eingesetzt.

1977 beschließt die Generalversammlung einen Jahresbeitrag von DM 12,--.
 Am 26. Januar wurde unsere Wehr zu einem Entstehungsbrand im Kaufhaus gerufen. Die leidige Schuttkippe brannte am 11. März wieder einmal. Am 17. Dezember wurde unsere Wehr bei einem Großbrand in Solschen alarmiert und eingesetzt.
Die aktiven Kameraden sorgten für einen Anstrich der Über-flurhydranten.
Die Gemeinde kaufte neu Feuerwehrhelme mit Leuchteffekt, Sicherheitsgummistiefel sowie Feuerwehrsicherheitsgurte nach der neuen Norm.

Auf der Generalversammlung 1978 stellte der langjährige Ortsbrandmeister August Beißner nach 20-jähriger Amtszeit sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung. Die Generalver-sammlung wählte Kamerad Gerd Weddig einstimmig zum neuen Ortsbrandmeister. Als Stellvertreter wurde Kamerad Heinrich Timpe gewählt. August Beißner wurde Ehrenortsbrandmeister. Die Feuerwehr Groß Bülten wurde in diesem Jahr mit Funkgeräten ausgerüstet.

1979 wurde unsere Wehr 3-mal zu Bränden alarmiert. 15. Januar Einsatz bei der ISV. Es brannte das
Kesselhaus. Durch den strengen Frost verzögerte sich die Wasserbeförderung. Die Wehren aus Ölsburg, Solschen und Groß Ilsede unterstützten uns. Am 20. Juni brannte es in Solschen in einer Autowerkstatt. Unser Einsatz war nicht mehr erforderlich. am 24. Dezember brannte am kleinen Wald, hinter dem Festplatz, eine von Kindern gebaute Hütte, in der Schonung nieder.
Am 6. September 1979 wurde zu einem Höhepunkt in der Groß Bültener Feuerwehrgeschichte. Ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug von Typ VW LT 31 wurde von Bürgermeister Otto Heinz Ohlendorf, übergeben. Das alte Fahrzeug sollte für den Stützpunkt in Ölsburg umgerüstet werden.
Für die aktiven Kameraden wurden die ersten Feuerwehrparka angeschafft.

Am 10. Oktober 1980 wurde unsere Wehr bei einem Verkehrsunfall alarmiert, um ausgelaufenes Öl und Benzin mit Bindemittel zu binden. Am 14. Oktober brannte in der Wilhelmstraße ein PKW in der eigenen Garage. Mit Schaummittel löschte unsere Wehr den Brand.
Eine Großübung in Groß Bülten mit allen Ilseder Feuerwehren, wurde am 28. Oktober vorgeführt. Diese fand auf dem Hüttenhof statt.
Die Gemeinde Ilsede kaufte für den persönlichen Schutz der Feuerwehrmänner Sicherheitsbekleidung nach der neuen Norm. Diese Anschaffung musste auf mehrere Jahre verteilt werden, da die Kosten sehr hoch waren.
Zum Deutschen Feuerwehrtag im Juni hatte die Ilseder Feuerwehr den Feuerwehr-Musikzug aus Eich zu Gast. Die Veranstaltungen in Hannover wurden gemeinsam besucht.

Ab 1981 beträgt der Jahresbeitrag DM 24,--.
4 Brandeinsätze und 3 Hilfeleistungen waren 1981 zu bewältigen. Am 14.3.1981 brannte der Wohnwagen des Jugendtreffs auf dem Festplatz. Nach einem Verkehrsunfall am 30.3. auf dem Zuckerweg brannte ein Motorrad. Am 22.4. sollten Kinder im ehemaligen Bahneinschnitt verschüttet sein. Die Suche konnte eingestellt werden, denn die Kinder waren wohlbehalten zu Hause.
 Am 18. Mai war bei der ISV ein Bitumenbehälter explodiert und ein Großfeuer ausgebrochen. Alle Ilseder Wehren, die Wehr aus Peine und 2 Bereitschaftsfeuerwehren mussten angefordert werden. An mehreren Tagen musste nachgelöscht werden.
Ein Abfallcontainer am Centralmarkt brannte während des Ferien-programms mit der Feuerwehr. Ölsburg und Groß Bülten löschten mit ihren Tanklöschfahrzeugen. Am 18.8. war eine Ölspur auf der gesamten Solschener Straße, diese musste beseitigt werden. Am 17.9. war ebenfalls eine Ölspur vom Triftweg bis zum DRK an der Schachtstraße.
Die aktiven Kameraden wurden ermahnt, mehr am Übungsbetrieb teilzunehmen.

1982 übernahm die Feuerwehr und der Jugendtreff die Ausrichtung des Johannisfeuers. In Zukunft soll diese Veranstaltung von der Feuerwehr allein ausgerichtet werden.
Die Atemschutzgeräte wurden erweitert. 4 Geräte sind jetzt vorhanden.

1983 gab es 3 Einsätze. Am 24. Juli nach einem starken Regenguss mussten
mehrere Keller ausge-pumpt werden. Am 6.9. und am 16.10. brannte es am Auflandeteich nach Adenstedt.
1. eine Strohdieme und 2. ein Flächenbrand. Dieser war in der Schonung.
Am 18. Mai 1983 wurde der Groß Bültener Wehr eine neue TS/8 durch den Bürgermeister Ohlendorf
übergeben. Die Wehr ist mit technischen Geräten auf dem modernsten Stand.
Eine gemeinsame Übung mit dem DRK wurde am 11. November in der Schachtstraße vorgeführt.
Die Feuerwehr ist zu-ständig für Bergen von Verletzten sowie Löschen. Das DRK übernimmt die Versorgung und den Transport der Verletzten.
Das Gerätehaus wurde von den aktiven Kameraden in Eigenleistung umgebaut und vollständig renoviert. Die Gemeinde musste nur die Materialkosten tragen.

1984 wurde das Kommando neu gewählt.
Unserer Wehr musste 6 Einsätze bewältigen. am 27.3. brannte ein Holzschuppen an der Veilchenhöhe. Am 19.4. brannte es in der Schonung an der weißen Brücke. Am 22.5. brannte ein Stallboden in der Hans Schulze Straße. Am 24.7. war ein Küchenbrand in der Wilhemstraße. Am 11.9. war Unfugalarm. Am 26. Dezember konnte ein Entstehungsbrand im Verkaufsraum der Tankstelle verhindert werden.

1985 am 31.1. wurde unsere Wehr bei einem Großbrand in Ölsburg am Frehenberg eingesetzt. Am 25.9. musste eine Ölspur im Kreuzungs-bereich Solschen Straße/Schönebeck, beseitigt werden.

Im Januar 1986 richteten sich die aktiven Kameraden einen Umkleideraum ein, damit die Einsatzkleidung im Gerätehaus bleiben konnte.
Unsere Wehr nahm neue junge Mitglieder auf und verfügt jetzt über 36 aktive Kameraden. Die Ausrüstung mit Sicherheitsbekleidung ist vervollständig wurden.
Nun ist es der Wunsch der Groß Bültener Feuerwehr, einen größeren Mannschafts- und Schulungsraum zu haben. Die Gemeinde Ilsede und die Freiwillige Feuerwehr Groß Bülten bemühen sich um eine geeignete Lösung.

Am 6. und 7 Februar 1987 wird im "Gästehaus Ilsede " das 75-jähre Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Groß Bülten gefeiert. Im Sommer, vom 20. Juni bis zum 28. Juni veranstaltet die Freiwillige Feuerwehr Groß Bülten eine Jubiläums-Festwoche.

Das Jahr 1987 stand ganz im Zeichen des 75. Jubiläums der Freiwilligen Feuerwehr Groß Bülten. Aus diesem Anlass veranstaltete die Feuerwehr einen Jubiläumsball, sowie Jubiläumswettkämpfe. Außerdem gab es einen großen Festumzug mit allen ortsansässigen Vereinen und Gastfeuerwehren aus dem gesamten Landkreis.
Leider wurde das Jubiläumsjahr von zwei großen Brandeinsätzen in kurzer Reihenfolge überschattet. So brannte am 10. Dezember ein Dachstuhl in der Peiner Straße 16. Für die Löscharbeiten kamen zusätzlich eine Drehleiter, sowie die Ortswehren Bülten und Ölsburg zum Einsatz. Der zweite Brand war ein Kinderzimmerbrand an Heilig Abend. Ein 13 jähriger der zum Zeitpunkt des Brandes in dem Zimmer schlief, konnte durch die Kameraden gerettet werden.

1988 konnte der Schulungsraum im Gerätehaus saniert werden, gleichzeitig wurden neue isolierverglaste Fenster eingebaut. Vier Mal musste unsere Feuerwehr in diesem Jahr zur Beseitigung einer Ölspur ausrücken. Nach einem starken Unwetter am 1. Juli 1988 rückten unsere Kameraden aus, um die Schachtstraße , in Höhe DRK, von Schlammmassen frei zu spülen . Der Einsatz dauerte etwa fünf Stunden.
Bei den Gemeindewettkämpfen konnte unsere Wehr den ersten Platz erzielen und sich somit für die Kreiswettkämpfe qualifizieren. Bei diesen erreichte sie einen beachtlichen 7. Platz.

1989 wurde unserer Feuerwehr ein neues LF 16, für den Katastrophenschutz, in Aussicht gestellt. Aufgrund eines sehr trockenen Sommers mussten alle Neuanpflanzungen im feuerwehreigenen Garten gründlich bewässert werden.

Zu Beginn des Jahres 1990 wurde das komplette Ortskommando neu gewählt. Das neue Ortskommando setzte sich wie folgt zusammen;  Ortsbrandmeister : Gerd Weddig, stellvertretender Ortsbrandmeister: Heinrich Timpe, Schriftführer: Andreas Runge, Rechungsführer: Werner Rust, Gruppenführer: Andreas Runge, Sicherheitsbeauftragter: Manfred Runge, Beisitzer: Frank Dressel und Werner Elsner.
Am 21. März wurde das neue LF 16, durch den Oberkreisdirektor Schroer und den Kreisbrandmeister Göhe, an die Feuerwehr Groß Bülten übergeben.
Im selben Jahr konnte der VW-Bus in neuer Signalfarbe lackiert werden.
Am 16. Juni 1990 begaben sich die Kammeraden auf eine Busfahrt zu unseren Freunden in Luckau.  Abschließend waren diese auf unserem Feuerwehrball zu Gast.

Das Jahr 1991 begann schon früh sehr spektakulär, denn am 3. Januar wurden die Kameraden zu einem Großfeuer in der Sporthalle Groß Ilsede gerufen.
Um der Flammen Herr zu werden, nutzte man das LF 16,
um aus dem Ilseder Hallenbad Löschwasser zu fördern.
Ein weiteres Highlight dieses Jahres war die Teilnahme an den Wettkämpfen, bei denen unsere Mannschaft den 1. Platz belegte.

1992 gab es für unsere Feuerwehr keine Alarmierung zu Brandeinsätzen. Bei der, in diesem Jahr stattfindenden, Großübung der Katastrophenschutzabteilung in Kremlingen konnten die Kameraden, in Zusammenarbeit mit THW, DRK und ASB, ihr Können unter Beweis stellen.

Im Jahr 1993 wurde unser VW- Bus endlich mit Funk und Alarmanlage ausgerüstet. 
Am 5. Mai rückte die Feuerwehr zu einem Großbrand bei Wilhelm Nottbohm aus. Da das Feuer alleine nicht unter Kontrolle gebracht werden konnte, wurden zusätzlich noch die Wehren Groß Ilsede, Ölsburg und Bülten nachalarmiert.
Zu einem Einsatz ohne Alarmierung über die Sirene, sondern per Anruf bei jedem Kameraden, wurden wir am 24. September 1993 gerufen. Grund hierfür war eine Frau die sich aus dem Obergeschoss des Asylbewerberheims stürzen wollte.
Zur Verstärkung kamen Kammeraden der Peiner Wehr mit einem Sprungkissen, welches aber nicht zum Einsatz kommen musste, da die Frau letztendlich doch nicht sprang.
Mit einer Einsatzübung am 29.September, beim damaligen stellv. Ortsbrandmeister Heinrich Timpe, gratulierten wir ihm zum 50.Geburtstag.

1994 wurde die Wohnung im Gerätehaus frei und konnte von der Feuerwehr bezogen werden. Allerdings waren hierfür vorerst noch ein paar Umbauarbeiten nötig. Dies wurde von März bis Oktober 1994 erledigt, so dass am 16. Dezember die feierliche Einweihung und Schlüsselübergabe stattfinden konnte.
Reinhard Gebhardt löste Heinrich Timpe als stellv. Ortsbrandmeister ab.
Am 13.Oktober 1994 fand eine Großübung auf dem Gelände der ISV statt. Im Vordergrund stand hierbei Personenrettung, sowie die Bergung einer Autogen-Schweißanlage.

Am 22. März 1995 ging die Ära Katastrophenschutz für die Feuerwehr Groß Bülten zu Ende und das LF 16 wurde zurückgegeben. Aus eigenen Mitteln wurde ein Fahrzeuganhänger angeschafft. Desweiteren gehörte Groß Bülten jetzt zur Kreisbereitschaft West, in der der MTW als Einsatzleitwagen mit einem Fahrer und einem Funker fungieren sollte.

1996 wurde Reinhard Gebhardt neuer Ortsbrandmeister und Frank Dressel neuer stellvertretender Ortsbrandmeister.

1997 wurde Frank Dressel zum neuen Ortsbrandmeister gewählt und Nils Stümpel zum stellvertretenden Ortsbrandmeister.
Am Abend des 29. Juni 1997 durchzog eine Windhose Groß Bülten und richtete schwere Sturmschäden im gesamten Dorf an. Hierzu gehörten diverse abgedeckte Dächer und umgestürzte Bäume. Um die Straßen frei zu räumen war die Feuerwehr mehr als 5 Stunden im Einsatz.

Das Jahr 1998 war ein sehr ruhiges Jahr. Lediglich ein Misthaufen brannte und musste von den Kameraden gelöscht werden.

1999 brannte am Groß Bültener Schützenhaus der Grillpavillon. Zusammen mit der Feuerwehr Ölsburg wurden über lange Wegstrecke die Löscharbeiten vorgenommen. Am Ende des Einsatzes war nur noch viel Holzkohle vom einstigen Grillpavillon übrig.
Gleichzeitig spielten wir in diesem Jahr erstmals einen Feuerwehrkönig aus. Erster Groß Bültener Feuerwehrkönig wurde Horst Heider.

Entgegen aller Vorhersagen verlief der Millenniums - Jahreswechsel 2000 ohne Probleme. Neuer Ortsbrandmeister wurde Nils Stümpel, sein Stellvertreter wurde Jens Lötzsch.
In diesem Jahr waren unsere Kameraden bei einem schweren Verkehrsunfall, zwischen Solschen und Groß Bülten, im Einsatz. Hier waren zwei Frauen frontal gegen einen Baum gefahren. Desweitern wurden wir zu einem großen Scheunenbrand in Klein Ilsede gerufen. Die Scheune brannte völlig nieder.
Im selben Jahr zog der erste Computer ins Gerätehaus ein, da auch in der Feuerwehr das Zeitalter der EDV Einzug hielt.

Am 22. März 2001 mussten wir ein brennendes Auto, in einer Werkstatt in der Solschener Straße, mit Schaum löschen. Zwei Tage später, am 24. März, um 4.20 Uhr leisteten wir in der Gemeinde Hohenhameln, beim Brand der Mülldeponie, Nachbarschaftshilfe.

Das Jahr 2002 war ,vor allem im Sommer, geprägt von extremen Niederschlägen. So mussten wir am 18. Juli rund 12 Stunden lang die Kläranlage Groß Bülten vor einer drohenden Überflutung schützen. Und kurz darauf, am 21. Juli, lösten wir unsere Kameraden auf dem Hüttengelände ab, welche schon seit zwei Tagen im Dauereinsatz gegen die Wassermassen ankämpften. Desweiteren waren vier unserer Kameraden Ende August, im Rahmen der Kreisbereitschaft West, in Amt Neuhaus beim Elbehochwasser  zwei Tage  im Einsatz, um die Deiche zu sichern.
2002 wurde ebenfalls die Kleiderkammer der Gemeinde Ilsede in unser Gerätehaus verlegt.

2003 begann das Jahr gleich mit einem 11stündigen Einsatz im Bereich des Joachim-Schmidt-Wegs. Unsere kleine Beeke hielt uns nämlich den ganzen Tag auf trapp. In mehreren Häusern war es zu hochwasserartigen Zuständen in den Wohnbereichen gekommen. Diese Lage machte schließlich den Einsatz von Sandsäcken notwendig. Am 27. März um 0.28 Uhr wurden unsere Kameraden, durch das Rote Kreuz, zu einer Personensuche mit Rettungshunden angefordert. Allerdings blieb die Suche zum Ende des Einsatzes , um 5.00 Uhr, ohne Erfolg. Außerdem schaffte sich unsere Feuerwehr 10 Funkmeldeempfänger, aus eigenen Mitteln, an.

2004 leisteten unsere Kameraden circa 335 Arbeitsstunden bei der Erweiterung und dem Ausbau unseres Schulungsraums. Doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen.
In diesem Jahr wurde unsere Wehr zu einem schweren Verkehrsunfall, zwischen Groß Bülten und Solschen,  gerufen. Ein PKW war frontal gegen einen Baum gefahren. Für die Bergungsarbeiten wurde ein hoher technischer und personeller Aufwand benötigt, so waren neben unserer Wehr auch noch mehrere Nachbarwehren im Einsatz.

Nach 25 Jahren steigt, im Jahr 2005, der Mitgliedsbeitrag von 12.37 € auf 15 € pro Jahr. Trotz alledem sind wir damit im Punkto Mitgliedsbeiträge immer noch einer der günstigsten Vereine im Ort.

2006 wurde die Leitstelle Peine mit der Leitstelle Braunschweig zusammengelegt. In Zukunft wird nun alles in Braunschweig erledigt.
Am Jahresanfang rückte unsere Wehr, bei minus 12 °C, zu einem Brand in der Hans- Schulze- Straße aus. Eine Gartenhütte stand in Flammen und das Feuer drohte auf die Rückseite des benachbarten Ilseder Landkrugs überzugreifen. Erschwert wurde der Einsatz durch stark vereiste Straßen und Wege. Doch auch dieser Einsatz konnte erfolgreich beendet werden.
Im Mai 2006 gründeten wir unsere eigene Jugendfeuerwehr, mit anfangs 12 Mitgliedern.
Am 24. September wurden wir zu einem Großfeuer in einem Haus am Fischteich gerufen. Zur Unterstützung wurden die Nachbarwehren Ölsburg und Groß Ilsede gerufen. Es entstand ein sehr großer Schaden.

Das Jahr 2007 war geprägt von der Planung des neuen Fahrzeugs. Zur Umsetzung besuchten wir mehrere Male die Firma Ziegler in Rendsburg. Am 15. Oktober konnte das neue Fahrzeug schließlich abgeholt werden. Es wurde noch am selben Abend mit Materialien und Gerätschaften bestückt. Die feierliche Übergabe des Fahrzeugs fand am 3. November 2007 durch Bürgermeister Brandes statt.
Außerdem bekam unsere Gerätehaus eine neue Haustür und die Außenfassade wurde in Eigenarbeit neu gedämmt.

2008 unterstützen wir unsere Ölsburger Kameraden  bei einem Großfeuer in einer Scheune. Beim Eintreffen an einer Unfallstelle, an der ein PKW mit zwei Motorrollern kollidiert war, erwartete uns ein Trümmerfeld aus Fahrzeugteilen.

2009 brannte es auf dem Gelände der Deutag. Durch unser schnelles Eingreifen konnte schlimmeres verhindert werden.
Am 3. Juli 2009 lautete die Alarmierung „Hilflose Person hinter verschlossener Tür“. Eine leblose Person wurde von den Kameraden vorgefunden, die sofortigen Widerbelebungsversuche blieben ohne Erfolg. Eine schwierige Situation für die Einsatzkräfte.
Eine ebenso schwierige Situation erwartete uns bei einem Großbrand in Ölsburg am 2. November 2009. Unter dem Einsatz von Atemschutzgeräteträgern mussten die zwei Hausinsassen geborgen werden. Eie Person konnte allerdings nur noch tot geborgen werden.
Nach dem es zuvor auf dem Deutaggelände gebrannt hatte, kam es auch auf dem Verwaltungsgelände der Deutag zu einem Küchenbrand.
Gegen Ende des Jahres mussten wir einen sehr großen Keller am Schönebeck auspumpen. Im Keller befanden sich rund 65 m³ Wasser. Durch den Einsatz mehrerer Tauchpumpen und unserer TS konnte das Wasser abgepumpt werden.
In diesem Jahr erhielten wir die ersten digitalen Funkmeldeempfänger.

2010 wurde Jens Lötzsch neuer Ortsbrandmeister und Olaf Dahlheimer wurde zu seinem Nachfolger gewählt.
Am 14. Mai rückten wir zu einem Einsatz aus bei dem verdächtiger Rauch aus einem Wohnhaus drang. Nach Eintreffen am Einsatzort stellen wir fest das der Eigentümer einen Ofen befeuert hatte, welcher nicht an einen Schornstein angeschlossen war.

Mysteriöses spielte sich im Sommer 2011 in Groß Bülten ab. Es gab fünf Brände in nur kurzer Zeit. Doch auch in der kompletten Gemeinde Ilsede ereignete sich ähnliches. In Feuerwehrkreisen wird eine Serie von Brandstiftungen nicht ausgeschlossen.
Reinhard Gebhardt wurde zum stellvertretenden Ortsbrandmeister gewählt und Ann-Kristin Wagner übernahm das Amt der Jugendfeuerwehrwartin.
Im selben Jahr fielen unzählige Stunden der Planung und Umsetzung, unseres 100 jährigen Jubiläums, zum Opfer.

Am 11. Oktober 2015 wurde im Rahmen einer Aktivenversammlung Ulf Wessel zum stellvertretenden Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Groß Bülten gewählt. Des Weiteren wurden die Ämter des Gruppenführers und des Ortssicherheitsbeauftragten neu vergeben. Hierbei wurde Ann-Kristin Wagner zur Gruppenführerin und Benjamin Klawes zum Ortssicherhe

 

 

 

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